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Power for Benin

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Power for Benin

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Diese Erfahrung müssen auch die Studierenden der FHV im Laufe ihres Projektes in Afrika sehr häufig machen.

Eines der vielen Problemen des Landes ist das  öffentliche Stromnetz, welches durch die Nachbarländer gespeist wird und durch die großen Distanzen leider sehr instabil ist.

Benin hat ein sehr hohes Potential für die Verwendung von erneuerbaren Energien. Durch die schlechte Wirtschaft im Land, fehlt es leider an finanziellen Mitteln und nötigem Know How, um diese Quellen effizient zu nutzen.
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Fünf Studierende des Masterstudienganges Energietechnik und Energiewirtschaft der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) engagieren sich für den Bau einer Photovoltaikanlage (PVA) in Afrika um Stromausfälle an der Universität vor Ort zu überbrücken.

Konzipiert, organisiert und gebaut wird diese für, mit und an der Universität École Polytechnique d’Abomey Calavi (EPAC) in Benin, Westafrika. Außerdem werden afrikanische Studierende dieser Universität mit dem technischen Know-How und dem Wartungsprozess vertraut gemacht, damit sie das erlernte Wissen auch zukünftig anwenden können. 
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Projektteam

vlnr: Thomas Bischof, Mario Rogen, Michele Velenderic, Helena Frick, Michael Pölzl und Kilian Schatzmann

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Empfang an der Uni in Afrika

Schulungsequipment von den Partnerfirmen
Schulungsequipment von den Partnerfirmen
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Universitätsleiter Mohamed SOUMANOU begrüßt die österreichischen Studierenden und leitet das Kennenlernen beider Seiten ein.


Improvisation ist Alles

Die im Voraus vorbereiteten und verschifften Komponenten sind unerwarteter weise auf dem Atlantischen Ozean auf Grund von Stürmen nicht zum geplanten Zeitpunkt an der Partneruni eingetroffen. 

Es muss improvisiert werden. Der Projektinitiator Michele Velenderic kann Schulungsequipment, kleinere Solarpanele und Dummykomponenten, von afrikanischen Partnerfirmen ausleihen, die für den Unterricht verwendet werden.
Schulungsequipment von den Partnerfirmen
Schulungsequipment von den Partnerfirmen
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Improvisation

Nahe der Universität befindet sich Ganvie, die größte afrikanische Stadt auf Pfeilern.

Die Bewohner Benins waren immer schon Improvisationskünstler. Zu Zeiten der Sklaverei sind vereinzelt Afrikaner auf den See Lac Nokoué geflüchtet und haben sich dort ein Leben auf Stelzen aufgebaut um sich vor den Sklavenhändlern zu verstecken. Heute zählt Ganvie ca 30.000 Einwohner.


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Transport in Abomey-Calavi

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Um von A nach B zu gelangen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Öffentliche Busse werden von den einheimischen genutzt, sind aber als Tourist in der reizüberfluteten Akklimatisierungsphase kaum zu erkennen.

Eine weit verbreitete Möglichkeit der Fortbewegung sind die Zemidjans (Motorradtaxis). Einige besitzen eigene Motorräder und Wenige fahren ein eigenes Auto. Da die Tankanzeige der meisten Fahrzeuge defekt ist, verlassen sich viele Fahrer nur auf ihre eigene Erfahrung, bezüglich dem Füllstand des eigenen Benzintanks.

Als Wertschätzung unserer Arbeit haben wir von der EPAC einen Chauffeur zugeteilt bekommen, der uns zu offiziellen Terminen während unseren Aufenthaltes in einem Bus transportiert. Zu naheliegenden Ortserkundungen sind wir zu Fuß aufgebrochen oder auf Zemidjans mitgefahren. 
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Ein Motorrad, zwei Bananenstauden, drei Personen, vier lebendige Hühner kopfüber.
- Beninscher Waren- und Personentransport.
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für den Unterstand der nässeempfindlichen Elektronikkomponenten der PVA.

Der Unterstand wurde von den FH'lern geplant und soll von einer externen afrikanischen Baufirma bis zur Montage fertiggestellt werden.

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Die afrikanischen Studierenden werden von ihren Kommilitonen aus Vorarlberg mit den Komponenten vertraut gemacht.
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Alternative PVA

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Glücklicherweise stellt sich heraus, dass die EPAC ein paar Wochen zuvor eine komplette PVA gespendet bekommen hat und sich sehr darüber freuen würde wenn man diese, zusammen mit den Studenten, fachgerecht in Betrieb nehmen könnte. So kann das Schulungsmaterial zum Vorzeigen verwendet und eine, nicht ganz so leistungsstarke, aber dennoch vollwertige PVA direkt installiert werden, während die Komponenten aus Österreich noch unterwegs sind.
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Die Kultur des Essens

Obwohl die offizielle Sprache Französisch ist, sprechen die meisten Beniner Fongbé (Die Sprache der Fong). 

Um Raum für Denkpausen zu schaffen und den kulturellen Austausch zu fördern, haben die Europäischen Studierenden Österreichische Snacks mitgebracht. 

Nicht nur die Sprache, auch die Esskultur ist eine andere.
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Die Beninsche Naitonalhymne in Fongbe - der ursprünglichen Sprache in Benin

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Die Worte sind eine Apell an die Bewohner von Benin, aufzustehen und sich erhobenen Hauptes für ihr Volk und somit ihre eigene Zukunft einzusetzen


Han gbé dé di si ayitéhonnou mi non séa?

Refrain:
Béninto vilè mi, mi sité. Ooh mi sité ba gni midésu, ayi do hunhon do ayi dji wè. mi bo fon.

Iin si hwèxonu wè yolo élo ko so akpakpa togbo miton lè bo yé ko djè godomè ; lobo kpankon bo vankan, kpo xomè hunhun kpan;
bo yi sozonu bo kandjo konyanyi bi vanyanvanyan.

Béninto hindotéto di ton milo kan wezounwa. Mi sètakplé bo ma so klangbé o, ba mon agbondo wa toyè zo.
Nou é nan yita bonou vivou vivou miton lée kanan mon gou ton bo dou la.

xomèsin kpodo wangbènoumè djohon do yiyi wè do kèlodji tchobo Bénintovi manlinou déo vo bogo blèo; go Bonou noudé man gba yido noué o. Ado kounon hou sowian o!

Bodédji do sowou bokpon assia towé; Sinton amanmou on yi noukoudido towé; Vovolo fliwé ta togbo towé lè, yé ko sien si hwèxonou Bo koklojonon kanan djidé wé do dokoun wé ananmon dodo.

Bénin to tchéo, O soè hwésivo no bla tanan
yininnin lè, o dékan mado xixa, gbehan e do agbafafa lè wè'so bo do batcho noué. B'a gnon dékpé bo kenou, hounnou binon kpa wé. Glési dékounon xokan do ayi towé dji bonon ba noudoudou kpoo.
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Supermärkte sind sehr rar. Stattdessen werden Waren und Lebensmittel auf Marktständen verkauft.
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Die Nachtbeleuchtung auf dem Markt ist fast ausschließlich durch Petroleumlampen
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Auf die Frage: "Was isst man in Benin?", War die häufigste Antwort: "Reis."

Tatsächlich isst man in Benin viel Reis, Pommes Frites, Hähnchen, Fisch und Gemüse. Daneben werden auch Maniok, Yams, Kochbananen, was für die Europäer neu ist, serviert.
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Im Sinne der Improvisation, hier ein Streetfood-Stand, bei dem eine afrikanische Frau das selbstgekochte Essen verkauft. 

Uns wird erklärt, dass die Arbeitsaufteilung aus der Tradition her sehr strikt gehandhabt wird. Die Männer gehen jagen, fischen und sind für die Handwerklichen Tätigkeiten zuständig, während die Frauen sich um Küche, Verkauf und Familie kümmern. Die Kinder werden  zur Arbeit mitgenommen. Kindergarten gibt es keinen.

An der Uni sehen wir auch Studentinnen, die der Tradition zum Trotz technische Fächer als Studienrichtung gewählt und teilweise auch absolviert haben.
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Fertigstellung

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Alte Objekte werden recycled und mit Hilfe von Rohstoffen zu einem Regal für die Akkus gebaut.

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Nachdem zwei Studenten beinahe durch die Eternit-Wellblechdecke gestürzt wären, erkennt das Team dass ein weiterer Versuch zwecklos sein würde. Das Dach würde die Photovoltaikanlage nicht tragen können.

Die Enttäuschung aller Beteiligten war spürbar.

Es wird vereinbart, dass der Bau eines neuen soliden Dachs in Auftrag gegeben wird und nach der Fertigstellung von diesem, können die Solarpanele zusammen mit den Komponenten, die ursprünglich vorbereitet und verschifft wurden, im Zuge der zweiten Reise, montiert und in Betrieb genommen werden. 


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Abschied

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ein wehmütiger Blick zurück
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I was particulary moved because it was the first time I practically followed a photovoltaic system installation.

I really appreciated the fair play, the sympathy and the simplicity of our Austrian friends. To be honest, these two weeks were moments of fun, learning, sharing and entertainment. They were really fun, jovial and excellent.

- Nely
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2 weeks of learning. 2 weeks of pleasure. 2 weeks of practices. 2 weeks of discovery. 2 weeks of fun. 2 weeks unforgettable.

I enjoyed those moments spent together with you guys. In these really amazing moments, I’ve learned a lot from you. Punctuality, team work, how to work efficient, you guys are model for me. Thanks for that.

- Kenneth
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im Mai 2018 ist die PVA an der EPAC angeliefert und zwischengelagert worden. Die zweite Reise wurde für August geplant. 
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Alltag in Calawi

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